Cryo Tuning Prozess und Technik

Prozess & Technik der Tieftemperaturbehandlung:

Die Instrumente und Komponenten werden in eine superisolierte Tiefkühlkammer eingelegt und mit Hilfe von Stickstoff auf -180°C abgekühlt. Das Verfahren wurde kontinuierlich auf die Behandlung von Musikinstrumenten und deren unterschiedlichen Materialien hin optimiert und angepasst.

Wie funktioniert dieses Verfahren genau?

Die Instrumente werden sehr langsam abgekühlt. Mit 1 bis 2°K/min nähern wir uns der Temperatur, die bei der Umwandlung von flüssigem in gasförmigen Stickstoff entsteht (-196°C!).

Wir achten streng darauf, dass die Instrumente in der Kammer nicht  mit dem flüssigen Stickstoff in Kontakt kommen. Durch die langsame Abkühlung stellen wir sicher, dass das gesamte Material durchgekühlt wird.

Die Erwärmung erfolgt ebenso langsam – mit 1 bis 2°K/min bringen wir die Instrumente auf +35°C, also höher als die Raumtemperatur. Das verhindert die Kondensationsbildung und die Instrumente können nach 15 Stunden aus der Anlage entnommen werden.

    

Die Tieftemperaturbehandlung ist ein thermischer Prozess, der das Volumen des gesamten Werkstoffs betrifft. Es ist daher nicht nur eine Oberflächenbehandlung.

Nach mehrmonatigen Versuchen ein spezieller Prozessablauf entwickelt, der auf die verwendeten Materialien Metall, Kunststoff und vor allem Holz angepasst wurde.
Die  Aufheiz- und Abkühlzyklen dieses speziellen Prozesses sind  nun optimal auf die Behandlung von ganzen Gitarren, Bässe, Gitarrenparts und Verstärkern optimiert.

Die Bauteile kommen nicht mit dem flüssigen Stickstoff in Berührung !!
Ein Thermoschock ist damit ausgeschlossen.